Back to the top

Lyrics

Hier veröffentlichen wir Schritt für Schritt alle unsere Texte. Schaut einfach immer wieder vorbei. Es kommen wöchentlich neue Texte online. Und jetzt viel Spaß beim Stöbern 😉

Sirenengesang

Das Meer erzählt viele Geschichten von Legenden und Gefahren…


die dort drausen auf uns lauern und manchen Mannes Ende waren
doch ich hab‘ der Götter Segen, mich schreckt nicht die Gefahr zu sterben
denn willst Du wahrlich ewig leben, musst du zur Legende werden

Zwei Frauen sind’s die vielen Schiffen brachten schon den Untergang
nur durch den Zauber ihrer Worte und ihrem magischen Gesang
Keiner konnt‘ sie überwinden, keiner hörte je ihr Lied
und konnt danach davon berichten, weil keiner je am Leben blieb

Lass Dich nicht verführen
Hörst Du der Sirenen Ton
Folg nicht ihren Stimmen
nur Leid & Tod wär dann dein Lohn
Lass Dich nicht verführen
Bleib standhaft, widersteh dem Zwang
Folg nicht ihren Stimmen
Sei nicht Du ihr nächster Fang

Die Stricke halten mich am Mast wir nähern uns dem Ziel geschwind
Die Götter sind uns heute gnädig und schenken steifen Rückenwind
erst leise doch dann laut und deutlich klingt ihr singen an mein Ohr
und jeder Vorsatz war vergessen, als ich kurz den Versand verlor

Ich will, ich zerre und unerhört verklingt mein Schrei
Ich hör den Ruf … und wäre so gern frei
Dann würd ich folgen
Euch dienen
Für Eure Stimmen würd ich alles geben
Für Euch Kämpfen
Würd‘ Bluten
Ich würde nur für euch leben
So süß so zart – so heiß so hart
So reich an Lust – so voller Sünden
So fern so nah – so trüb so klar
Nicht zu verstehen – nicht zu ergründen
Schon wird es leiser dieses singen
Der Rausch verfliegt schmeckt nur noch fahl
Fast wär auch ich dem Klang erlegen
ohne Stricke ohne Pfahl drum…

Lass Dich nicht verführen
Hörst Du der Sirenen Ton
Folg nicht ihren Stimmen
nur Leid & Tod wär dann dein Lohn
Flieh vor ihren Klängen
Denn Du weißt nicht was mit Dir geschieht
Ich konnt Sie überwinden
und ich allein kenn nun ihr Lied

Read more

Sirenengesang ist der wohl aktuellste Song auf „Weltenmeer“ obwohl er die älteste Geschichte erzählt. Mit einem Ausschnitt der Odysee warnen Fuchsteufelswild vor Medienhörigkeit und Populismus – verkörpert durch die beiden Sirenen.

Carpe Diem

Ich bin ein Schatten in den Gassen. Unter den Brücken ist mein Reich…


Ich bin ein König hier im Unrat, wer tiefer fällt der kommt mir gleich
Ich habe nichts, kann nichts verlieren und so bin frei zu wählen
Will ich mich zu den Kötern legen …oder zu Ratten mich gesellen

Carpe Diem – Tag für Tag
Was man auch von DIR denken mag
Es gewinnt nur der der wagt
Egal was Dir dein Schicksal sagt
Carpe Diem – Tag für Tag
Was man auch von MIR denken mag
Ich hab mein Schicksal nie beweint
Weil auch für mich die Sonne scheint

Ich war einst wie ein stolzer Feldherr doch dann erreichte mich die Front
Ich stieg einst gleich einem Kometen auf zum weiten Horizont
Doch nach dem Hochmut kommt der Fall und meiner war so lang und tief
Und was einst grad nach oben führt, ging nun bergab, war krum und schief

Wenn es Nacht wird in Gassen, dann trifft des Königs Hofstaat ein
All die Huren, Bettler, Diebe und keiner bleibt heut Nacht allein
Unsere Feste farbenfroh wie man es sonst vom Adel kennt
Hier am Feuer ist stets Platz für die die man sonst Abschaum nennt

Read more

Carpe Diem ist einer der ersten Songs, die nach Weltenmeer entstanden. Wir wollten zwar eine Geschichte erzählen, aber eine Geschichte, die nicht nur aktuellen Bezug hat, sondern auch aktuell passiert. Der Protagonist von „Carpe Diem“ kann jeder Bettler, Obdachlose oder sozial Schwache sein; in jeder Zeit. Jeder mensch, der sich unter widrigen Lebensumständen sein positives Denken bewahrt.

Wassermanns Fluch

Als Königstochter wuchs ich auf, mein Vater herrscht im Reich am Rhein…


Seit Jahren kommt ein Wilder Necker, Will meine Hand um mich zu frei’n
Seine Heimat ist das Wasser, er lebt dort auf des Flußes Grund
So wäre es mein sich‘res Ende, ging ich ein mit ihm den Bund
Oh Vater hab erbarmen, gib ihm nicht meine Hand
Das Wasser ist mein Tod, kann Leben nur an Land
Drum wäre ich des Todes, müsst ich den Necker frein
ich will kein feuchtes Grab, (ich) will keine Rheinbraut sein

Ich zieh Dich in die Tiefe hier auf des Flusses Grund
Zwei weiße schwäne als Gemahnung tun’s den Menschen kund
Du kannst mir nicht entkommen. Erspar Dir den Versuch.
Dein Schicksal ist schon lang verwirkt, denn du trägst meinen Fluch
…Ich zieh Dich in die Tiefe
…Du kannst mir nicht entkommen,
denn du trägst meinen Fluch

Der Vater lässt sich nicht erweichen, so zieh ich Morgens hin zum Rhein
mit Blumenkranz und weisen Kleid, werd längstens eine Jungfer sein
Zwei weiße Schwäne dort am Ufer, als ein Zeichen sieht man’s an
Das mein Schicksal sei besiegelt, und ich ihm nicht entkommen kann
Oh Vater hab erbarmen, gib ihm nicht meine Hand
Das Wasser ist mein Tod, kann Leben nur an Land
Drum wäre ich des Todes, müsst ich den Necker frein
ich will kein feuchtes Grab, will keine Rheinbraut sein

Ich zieh Dich in die Tiefe hier auf des Flusses Grund
Zwei weiße schwäne als Gemahnung tun’s den Menschen kund
Du kannst mir nicht entkommen. Erspar Dir den Versuch.
Dein Schicksal ist schon lang verwirkt, denn du trägst meinen Fluch
…Ich zieh Dich in die Tiefe
…Du kannst mir nicht entkommen,
denn du trägst meinen Fluch

Gräm dich nicht meine Liebste, dir droht keine Gefahr
Die Schwäne sagen’s deutlich: wir beide sind ein Paar
Denn Wasser ist auch Leben, so fürcht‘ Dich nicht mein Kind
Die Tiefen sind dir Heimat, wenn wir zusammen sind

Ich folg Dir in die Tiefe hier auf des Flusses Grund
zrei weiße schwäne als Gemahnung tun’s den Menschen kund
ich werde bei Dir bleiben, ich brauch kein Leichentuch
werd unter Wasser leben gebrochen ist dein Fluch
…Ich folg Dir in die Tiefe
…für immer in die Tiefe
gebrochen ist der Fluch
Read more

Wassermanns Fluch ist stark inspiriert von dem Lied die Rheinbraut von der Gruppe „Deitsch“. Dieses Wassermannmärchen inspirierte uns eine eigene Geschichte zu schreiben in die wir viele der typischen Elemente der Sagen rund um die Wassermänner des Rheins einfliesen lassen, der wir aber trotzdem eine eigene Wendung am Ende geben.

Dorian Gray

Ich sonne mich im Glanz der Schönheit, genies mein Leben, meine Zeit…


Doch alle Mühen sind vergebens, nichts nimmt mir meine Sterblichkeit
Mir meine Jugend zu erhalten, würd ich wohl jeden Preis bezahlen,
ging nackten Fußes durch die Wüste, würd leiden größte Höllenquallen
…ich würd bezahlen
Für jeden Tag, für jede Stunde – JEMAND ZAHLT DEN PREIS
Für jedes Glas in trauter Runde – JEMAND ZAHLT DEN PREIS
Jedes Herz, das du gebrochen, jede Sünde, jede Tat
hinterlässt im Fleische Spuren, verbirg sie gut, dies ist mein Rat

Durch des Meisters feinen Pinsel und durch alte Hexerei
kann ich in schwerster Sünde leben und bleib doch von den Spuren frei
Weder lange Nacht, noch Klinge, mahlt mir Narben auf die Haut
nicht eine Strähne meines Haars ist durch den Zahn der Zeit ergraut
…ist ergraut

Um die Versuchung los zu werden, hilft nur eines: Ihr nachzugeben
doch wer keine Grenzen kennt verliert auch den Respekt vor Leben
Und so sterb ich, wie ich lebte, in den Flammen frei und wild
Was von mir bleibt, sind nur Geschichten, von Dorian Gray und seinem Bild
…von seinem Bild

An jeden Tag – Zu jede Stunde JEMAND ZAHLT DEN PREIS
für Ignoranz und für Verderbtheit JEMAND ZAHLT DEN PREIS
Jede Sünde, jede Tat fällt eines Tags auf Dich zurück
nimmt Dir Jugend, Kraft und Schönheit und lässt hässlich Dich zurück

Read more
© 2018 Fuchsteufelswild - All rights reserved