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Ellas Welt

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Ich habe mich entschlossen, von nun an jedem unserer Auftritte einen klassischen Blog-Eintrag auf der Homepage zu widmen – zum einen, damit alle Ferngebliebenen wissen, was sie verpasst haben und zum anderen für alle Interessierten, die gerne mal einen Auftrittstag aus meiner Sicht erleben möchten. Hier findet ihr also meinen ganz perönlichen Tourblog, ich hoffe er gefällt euch

Aurora Fest 2018, 01.04.2018

Der dritte Auftritt dieses Jahres war unser erstes kleines Festival – das Aurora Fest 2018 in Nürnberg, welches wir gemeinsam mit den Kollegen von Trollfaust und Vera Lux bestreiten durften.
Ich bin momentan wegen meines Studienabschlusses in Würzburg sehr eingespannt, deswegen reiste ich dieses Mal eigenständig mit der Bahn an. Chewie holte mich vom Bahnhof ab und wir besuchten erstmal noch kurz unsere liebe Freundin und gelegentliche Band-Visagistin Alea, die Chewie ein schnelles Augen-Make Up und mir, da ich immer noch mit einem äußerst hartnäckigen Rest-Husten zu kämpfen hatte, einen heilsamen „Zaubertrank“ aus Kamille, Ingwer und Honig verpasste. Dann machten wir beide uns auf zum fußläufig erreichbaren CULT.
Das Wetter hätte aprilmäßiger nicht sein können! Unterwegs wurden wir von einem Regenschauer überrascht, der sich bald darauf in einen kleinen Hagelsturm verwandelte – zum Glück waren wir zu dem Zeitpunkt aber schon wieder im Trockenen. Der Rest der Band war auch schon eingetroffen und mittlerweile schon fleißig am Ausladen, außerdem hatten sich auch Claudia, Rea und Leo von unserem Wilden Rudel, unsere Merch-Fee Jenny und unsere spontane Helferin Steffi eingefunden.

Der CULT befindet sich in einem etwas heruntergekommenen Backsteinhaus mit vielen Fenstern, Türen und Treppen, das zwischen Bäumen und allerlei Gestrüpp hervorragt – das Gebäude und das Gelände haben ein besonderes Flair, welches mir persönlich sehr gut gefällt. Von innen ist der Laden allerdings etwas zu düster für meinen Geschmack: Sehr dunkel, nur spärlich und in Rottönen ausgeleuchtet und im Stil einer Gruft. Unser Backstage-Bereich befand sich im Lagerraum für das „Mobiliar“ und die Requisiten der Motto-Partys, die hier normalerweise stattfinden. Über der Bühne prangte stilistisch passend ein großes leuchtendes Pentagramm – vielleicht ein bisschen zu plakativ, aber auf jeden Fall mal was anderes…
Die Jungs und Mädels von Vera Lux waren auch schon am Aufbauen und Checken und ich zog mich währenddessen schon mal um, denn ich hatte vor unserem Soundcheck noch was vor – meine Freundin Monja hatte mir einen neuen Rock für die Bühne geschneidert und ich hatte mich mit ihr und ihrem Kumpel Lutz zu einem spontanen Mini-Shooting mit eben diesem Rock verabredet. Wir nutzen also die Wartezeit und die Regenpause, um draußen auf den Treppen des alten Gebäudes und im Innenhof ein paar Fotos zu machen. Tatsächlich spielte das Wetter mit und gewährte uns sogar auch ein paar Sonnenstrahlen!

Nach dem Shooting hieß es aufbauen, soundchecken und dann Essen bestellen. Da sich der Zeitplan insgesamt etwas verzögert hatte, gaben wir bei einem nahegelegenen Burger-Restaurant eine Sammelbestellung auf, für mich gab es eine Ofenkartoffel und Salat. Ich habe grundsätzlich etwas dagegen, beim Essen fotografiert zu werden – deswegen war unser Phillip so rücksichtsvoll und freundlich, mich dabei zu filmen… Alle diesbezüglich Interessierten werden in unserem Tourtagebuch fündig! Danach hatte ich noch etwas Zeit mich auszuruhen und mich mit ein paar Stimmübungen einzusingen, bevor wir pünktlich um 19:45 Uhr unseren traditionellen Bühnenschnaps stürzten und die Bühne enterten. Was für eine Party! Obwohl wir als erste Band spielten, war der Raum vor der Bühne bereits voll und die Festivalbesucher hatten sichtlich ihren Spaß, tanzten und feierten ordentlich! Und spätestens bei meiner Teufelsbeschwörung im Song „Sieben Kugeln“ bot das leuchtende Pentagramm definitiv die richtige Kulisse! Zwischendurch flogen Seifenblasen durch die Luft und beim letzten Song „Hafen der Seele“ sang das Publikum mit – ein wunderschöner, stimmungsvoller Abschluss eines tollen Konzerts, das uns allen unglaublich viel Spaß gemacht hat!

Nach dem Auftritt musste ich mich erstmal kurz abtrocknen, denn es war unglaublich heiß im Club und besonders natürlich auf der Bühne im Scheinwerferlicht. Dann ging es mit den Jungs wie immer zum Merch-Stand, sehen wer alles gekommen war und gemütlich mit den Leuten plaudern. Dieses Mal waren auch erstaunlich viele Musikerkollegen aus Nürnberg und Umgebung da, unter anderem von den Bands Letzte Instanz, Faey und Fiolka – deren Feedback interessierte mich natürlich besonders.
Als erste Band des Abends hatten wir den Vorteil, dass wir nach unserem Gig ganz entspannt bei einem Bierchen den weiteren Konzerten lauschen konnten. Beide Bands gaben alles und sprühten vor Energie. Einzig der Sound ließ leider etwas zu wünschen übrig, was meiner Meinung nach allerdings weniger den Jungs am Mischpult als der Qualität der Anlage geschuldet war. Nach dem Konzert von Trollfaust wurde wohl noch bis tief in die Nacht gefeiert und mit den Feen auf den Tischen getanzt, wie man mir sagte… Ich selber allerdings musste mich schon relativ bald wieder auf den Rückweg machen, da ein lieber Freund mich zurück nach Würzburg mitnahm. Ich hatte aber einen wundervollen Tag mit vielen guten Gesprächen und neuen Bekanntschaften – Danke an alle, die dazu beigetragen haben!
Im Namen meiner Band bleibt nur noch zu sagen, dass wir viel Spaß im CULT hatten und sehr gerne wiederkommen! Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an unsere Freunde von Trollfaust und Vera Lux für die Einladung, an unsere Crew Erik (Ton), Flo (Stagehand & Tourmanagement), Jenny (Merch) und Steffi für die Hilfe, das Team von CULT, die Firma Riembauer für die logistische Unterstützung, unser geliebtes Wildes Rudel und natürlich an alle, die da waren und mit uns gefeiert haben – ihr habt mir einen wundervollen Abend beschert, an den ich mich noch lange erinnern werden!
Da unser nächster Auftritt erst Ende des Monats ansteht, werde ich mich in nächster Zeit etwas zurückziehen und mich verstärkt meiner Abschlussarbeit widmen. Bleibt gesund und munter, genießt die ersten warmen Frühlingstage und wir sehen uns am 30. April zur Hexennacht auf der Burg Satzvey!

Auf bald!
Eure Ella

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SPH Band-Contest, Alte Mälzerei Regensburg, 25.03.2018

Der zweite Konzerttermin des Jahres 2018 war in mehrfacher Hinsicht ungewöhnlich für uns: Erstens fand er an einem Sonntag statt, zweitens betrug unsere Spielzeit lediglich 25 Minuten und drittens war es nach sehr langer Zeit mal wieder ein Heimspiel. Aus all diesen Gründen machte ich mir am Auftrittstag keinen Stress und begann diesen mit dem, was man an einem Sonntag normalerweise tut – ausschlafen.
Mich hatten in der Woche zuvor die letzten Ausläufer der Grippewelle erwischt, weswegen ich leider am Samstagabend nicht mit den Jungs in der Zweigstelle war. Tatsächlich ging es mir nach einer 10-stündigen Nacht auch schon etwas besser, nur der nervige Husten und ein bisschen Halsweh waren geblieben. Chewie, der nach einem langen Abend und einigen Bierchen in der Stadt bei uns übernachtet hatte, leistet mir ja momentan fastenzeitbedingt bei meinem Vegetarier-Dasein Gesellschaft und freute sich über mein selbstgemachtes veganes Apfel-Porridge zum Frühstück – und ich über seine Gesellschaft. Nach ein paar Tassen Kaffee waren wir dann auch so langsam wach und machten uns gemeinsam mit Phillip auf zum Proberaum. Dort wurde zusammen mit den anderen das nötigste Equipment eingeladen und dann ging es gegen 15 Uhr auf in die Alte Mälzerei.
Dort angekommen, machten wir schon mal ein paar erste Bekanntschaften mit den Bands, gegen die wir beim Contest antreten durften – allerdings war die Stimmung keineswegs von Missgunst oder Konkurrenzgefühl geprägt, im Gegenteil! Da zum vereinbarten Zeitpunkt weder der Veranstalter noch der Haustechniker vor Ort waren und wir noch nicht aufbauen konnten, saßen wir also draußen in der Sonne und vertrieben uns die Zeit mit Plaudern und dem einen oder anderen ersten Getränk im Biergarten. Gegen 17 Uhr kam der Veranstalter dann endlich und die Running Order wurde ermittelt – je nach Anzahl der verkauften Tickets durften wir Bands uns nacheinander unseren Wunsch-Slot aussuchen. Wir hatten mit 30 Stück die zweitmeisten Tickets verkauft und suchten uns den vierten von insgesamt sieben Slots aus, was sich im Nachhinein auch als kluge Wahl bestätigen sollte.

Wir waren somit erst um 21:15 Uhr dran und meine Jungs erklärten sich freundlicherweise dazu bereit mein Mikro für mich zu checken, was dank unseres vereinfachten Setups kein Problem war – da die Bühne relativ klein, der Auftritt wie gesagt sehr kurz und die Umbauzeit knapp war, hatten wir uns entschlossen, dieses Mal auf unser In Ear-Monitoring und ein extra Flötenmikrofon zu verzichten, stattdessen spielte ich alle meine Whistles und Flöten über das Gesangsmikrofon. So konnte ich also ganz bequem die Vorteile des Heimspiels nutzen, zwischendurch nochmal für ein paar Stündchen nach Hause fahren und mir und meinem Hals bei ein paar Tassen heißem Ingwer mit Honig etwas Ruhe gönnen, bevor ich mich gegen 20 Uhr wieder auf zur Location machte.

Auf dem Weg kamen mir schon die ersten bekannten Gesichter entgegen – tatsächlich hatten sich trotz der für sonntägliche Verhältnisse späten Uhrzeit überraschend viele unserer Fans und Freunde in der Mälzerei eingefunden und erwarteten mit Spannung unseren Auftritt. Besonders freute es mich, dass auch unsere ehemalige Sängerin Simone gekommen war um uns zu unterstützen.
Kurz vor dem Konzert dopte ich mich noch schnell mit ein paar Hustenbonbons, dann leerten wir unseren traditionellen Bühnenschnaps und ab ging’s! Das Konzert war mit nur 25 Minuten zwar kürzer als alle, die wir bisher gespielt hatten, aber dafür umso intensiver – da wir uns in der kurzen Zeit natürlich von unserer wildesten Seite zeigen und ordentlich Party machen mussten, spielten wir einen Power-Song nach dem anderen – Carpe Diem, Ehrenhandel, Feuer, Till, Zauberkreis und Venuskind. Die sichtliche Begeisterung des Publikums spornte uns zusätzlich an und der Auftritt verging wie im Flug. Leider konnten wir auf die lautstarken Zugabe-Wünsche nicht eingehen, da natürlich die strikten Spielzeiten eingehalten werden und wir rasch die Bühne für die nächste Band räumen mussten.
Nach dem Konzert plauderte ich so lange draußen mit unseren Bekannten und Fans, dass ich tatsächlich auch die Band nach uns verpasste – die drei Gruppen, die vor uns gespielt hatten, hatte ich ja während meines Nachmittags-Nickerchens auch versäumt. Irgendwann wurde es aber auch mir zu kalt und außerdem machte sich mein wunder Hals wieder bemerkbar, also ging ich rein und hörte mir die restlichen drei Songs von Code of the Road und das gesamte Konzert von Schreikrampf an. Besonders letzteres gefiel mir ziemlich gut! Leider hatte sich der Saal bereits deutlich geleert – weniger den Bands als vor allem der für einen Sonntagabend wirklich späten Uhrzeit geschuldet – was aber das Publikum nicht davon abhielt, ausgelassen zu tanzen.

Während sich die Jury beriet, räumten wir schon mal unser Equipment ein und fanden uns pünktlich zur Siegerehrung wieder vor der Bühne zusammen. Und tatsächlich fiel sowohl die Jury- als auch die Publikumswahl auf uns! Leider hatten wir aber keine Zeit unseren Sieg zu feiern, denn es war bereits nach Mitternacht, die meisten von uns mussten am Montag wieder früh raus und ich mit meiner Erkältung dringend ins Bett. Dennoch freuen wir uns natürlich sehr über unseren Sieg und auf die nächste Runde, für die wir uns mit diesem qualifiziert haben.
Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an alle unsere Fans, Freunde und Bekannten, die uns durch die Nutzung des Kartenvorverkaufs, das Voting und die ausgelassene Stimmung vor der Bühne unterstützt haben! Außerdem bedanken wir uns bei unserer Mini-Crew Frieda und Udo, den Kollegen von Schreikrampf, Mother the Mountain, Michael Ammon, pez, Code of the Road und Waiting for Summer, Toni an der Tontechnik, dem Veranstalter und der Jury des SPH Bandcontest und natürlich bei der Firma Riembauer für die logistische Unterstützung.
Für mich heißt es jetzt schnell gesund werden, denn bereits kommenden Sonntag steht das nächste Konzert an – beim AURORA FEST 2018 im CULT Nürnberg zusammen mit Trollfaust und Vera Lux. Drückt mir die Daumen!

Auf bald!
Eure Ella

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Leipziger Umschlag 10. & 11. März 2018

Samstag, 10.3.

Die Samstagsfahrer bei der Abfahrt nach Leipzig um 7:30

Ein Teil von uns war bereits am Freitag mit dem Techniksprinter losgefahren und der Rest der Band (inklusive mir) machte sich Samstag früh auf den Weg nach Leipzig. Da bereits mittags das erste Konzert stattfand, hieß es früh aufstehen – mein Wecker klingelte um 6:30 Uhr, eine Stunde später waren wir unterwegs.

Kohlrabizirkus Leipzig

Die Fahrt lief problemlos und dank unserem freiwilligen Fahrer Philipp sehr entspannt ab, sodass wir gegen 11 Uhr in Leipzig eintrudelten. Schon von weitem konnten wir die zwei imposanten Kuppeln des Kohlrabizirkus erkennen. Ich hatte die Eventlocation bisher nur auf Fotos gesehen und war sehr überrascht von der Größe der Halle. Allgemein hatte das Gebäude, mit seinem heruntergekommenen Industrieflair einen gewissen Charme, den man so aus Süddeutschland nicht gewohnt ist.

Während sich auch in Leipzig mit Temperaturen im zweistelligen Bereich bereits der Frühling ankündigte, fühlte es sich in der kühlen Halle eher noch winterlich an – erstmal hieß es also Jacken anlassen und zwischendurch bei der gelegentlichen (Passiv-)Raucherpause draußen aufwärmen. Das sollte aber nicht so bleiben, denn während sich die Halle langsam mit Besuchern füllte, stiegen auch die Temperaturen an.
Nach Aufbau, Soundcheck und Umziehen ging es auch schon los. Das erste kürzere Mittagsset verging wie im Flug – nach der langen Winterpause habe ich es so richtig genossen, wieder auf der Bühne zu stehen! Auch überraschte uns der liebe Markus vom Black House mit einer Lieferung frisch gezapften Guinness auf der Bühne, spätestens jetzt waren wir alle wieder voll und ganz im Spielmanns- (und -frauen!!-) Modus angekommen
Nach dem Gig ging es wie immer zum Merchstand, von dem aus wir bequem den Kollegen von Corvus Corax lauschen konnten, deren Nachmittagskonzert sich direkt an unseres anschloss. Danach war dann endlich Zeit, etwas zu essen. In einem kleinen Nebenraum der Halle hatte eine nette junge Dame ein Buffet mit belegten Brötchen, Obst und – dem wichtigsten! – reichlich Kaffee aufgebaut, über das wir hungrig herfielen. Besonders die Bananen bereiteten uns Freude. Der neueste Food-Trend von Basti und Tilo ist übrigens, diese mit Bautz‘ner Senf zu verzehren. In unserem Tourtagebuch haben die Jungs das für euch getestet!
Frisch gestärkt machten wir uns dann auf den Weg nach draußen in die Sonne, um für unseren Freund Micha Riese von Beerenweine ein kleines Geburtstagsvideo zu drehen. Vor der Kulisse der Halle spielten wir den Song Hafen der Seele ganz spontan und akustisch – und begeisterten damit nicht nur das Geburtstagskind, sondern auch einige Besucher, die stehen blieben und gebannt lauschten.

Danach brachten wir unser Gepäck ins nahe gelegene Hotel und entspannten uns ein bisschen, denn unser großes Abendkonzert stand erst um 22 Uhr an. Ich selber machte mich schon etwas früher wieder auf den Weg in die Halle, denn ich hatte ein „Date“ mit Tilo, dem Lichttechniker von Corvus, den wir uns für den Abend ausgeliehen hatten. Nachdem wir unsere Setliste und die Farben der einzelnen Songs durchgegangen waren (ja, unsere Songs haben tatsächlich Farben!) und Tilo wusste, was er zu tun hatte, konnte ich mich noch ein bisschen mit Wim über diverse Flöten und Whistles austauschen, bevor die Könige der Spielleute mit ihrer Show loslegten. Mit rund 2000 Menschen vor der Bühne kochte die Stimmung im Kohlrabizirkus und so langsam stieg meine Aufregung… Würden wir die Leute vor der Bühne und bei Laune halten können?
Als es dann endlich losging, wurden wir nicht enttäuscht – im Gegenteil! Die Begeisterung des Publikums gaben uns nochmal einen gewaltigen Motivationsschub. Selbstverständlich haben wir es uns auch nicht nehmen lassen, Norri und Hatz von Corvus beim Eisenhans mit auf die Bühne zu holen und es mit dreifacher Trommel-Power ordentlich krachen zu lassen! Eines meiner persönlichen Highlights war außerdem die Tatsache, dass unser Publikum meine Strophe komplett mitsingen konnte und mit „Mädchen lebe, Mädchen lauf!“ stimmgewaltig beendete! Ihr seid der Hammer, Leute!

Nach dem Konzert gab es einen großen Andrang an unserem Merchstand und wir durften wieder viele CDs signieren und einige tolle Menschen kennenlernen. Da es aber schon spät war und die Securities verständlicherweise Feierabend machen wollten, konnte ich leider nicht mit jedem von euch ein Pläuschchen halten… Ich hoffe, dies bei der nächsten Gelegenheit nachholen zu können!
Danach machte sich ein Teil von uns auf ins Hotel und ein anderer Teil stürzte sich noch auf den einen oder anderen Drink ins Leipziger Nachtleben – die Details unserer Aftershow-Party überlasse ich aus Platzgründen allerdings eurer Phantasie…

Sonntag, 11.3.

Nach einer viel zu kurzen Nacht ging es am Sonntag früh schon um 11:45 Uhr los. Trotz der frühen Uhrzeit war die Halle bereits gut gefüllt, vor allem waren heute viele kleine Gäste vor der Bühne, die zu unserer Musik ausgelassen tanzten. Für den zweiten Auftritt griff Tom wieder einmal zur Akustikgitarre und wir spielten ein etwas sanfteres Set, um dann beim dritten und letzten Gig und beim anschließenden Tavernenspiel zum Abschluss der Veranstaltung nochmal ordentlich Gas zu geben.
Da unsere Auftritte am Sonntag enger getaktet waren als am Samstag, hatten wir zwischendurch nur wenig Zeit für anderweitige Unternehmungen. Also blieb ich in der Halle, vertrieb mir die Zeit mit der einen oder anderen Unterhaltung an der Taverne und konnte die beeindruckende Show von Luscinia Obscura genießen.
Nach dem abschließenden Tavernenspiel hieß es abbauen, den Sprinter laden und verabschieden. Und glaubt mir, ich war lange nicht mehr so froh darüber, auf der dreistündigen Rückfahrt einfach nur sitzen und nichts tun zu dürfen, außer unseren Fahrer wach zu halten – denn das ist auf längeren Fahrten mein Job. Der Rest machte währenddessen hinten im Sprinter ein wohlverdientes Nickerchen.
Als abschließendes Fazit bleibt mir nur zu sagen, dass wir alle einen Riesenspaß hatten und sehr gerne wieder nach Leipzig kommen! Vielen Dank an dieser Stelle, im Namen meiner Band, bei allen, die dazu beigetragen haben – ob auf, hinter oder vor der Bühne! Ein besonderes Dankeschön geht an unsere großartige Crew Eric (Ton), Tilo (Licht), Flo (Stagehand), Frieda (Merch) und unseren Fahrer Philipp, aber natürlich auch an die Kollegen von Corvus Corax und Luscinia Obscura, an Markus und das Black House und natürlich an den Veranstalter Bibow von Sündenfrei und sein engagiertes Team vor Ort. Und last but not least natürlich an EUCH – eure Begeisterung und das ausgelassene Tanzen waren für uns eine wundervolle Bestätigung, ihr habt uns damit einen mehr als würdigen Saisonstart geschenkt!

Auf bald!
Eure Ella

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